Ein absolutes Highlight: Das Modul im Hochseilgarten, auch wenn es am Ausbildungswochenende im April noch geschneit hat und ich die Ausbildung bisher nur privat genutzt habe, nämlich um meinen 30er mit Freunden in besonderem Rahmen zu Feiern – Jurtenübernachtung in Raach inklusive.

Von Daniela Ekl

Als bald Zweifach-Mama liebe ich meine Arbeit als Outdoortrainerin und habe mit der Ausbildung bei Freiraum genau die richtige Entscheidung getroffen. Im Frühjahr 2015 habe ich den Lehrgang bei Freiraum abgeschlossen und dank Bildungskarenz meine Ausbildungszeit noch mehr genossen. Selbst alle Übungen zu erleben und währenddessen zu lernen macht unglaublich viel Spaß und hat mich oft an meine Zeit als Jugendleiterin bei den Pfadfindern erinnert. Mein absolutes Highlight: Das Modul im Hochseilgarten, auch wenn es am Ausbildungswochenende im April noch geschneit hat und ich die Ausbildung bisher nur privat genutzt habe, nämlich um meinen 30er mit Freunden in besonderem Rahmen zu Feiern – Jurtenübernachtung in Raach inklusive. Das Abschlusswochenende auf der Selbstversorgerhütte war auch sensationell – wie überhaupt der ganze Lehrgang mit wundervollen SeminarleiterInnen.

Früchte im Urwald

Seither arbeite ich selbständig als Outdoor-Trainerin sowie als Yogalehrerin. Das Arbeiten im Freien und in Bewegung mit unterschiedlichsten Menschen an verschiedenen Orten macht mir große Freude – und das bei flexibler Zeiteinteilung. Natürlich muss ich mich selbst organisieren und managen, von Jobs bekommen bis zur Buchhaltung. Also stundenweise sitze ich auch jetzt noch vorm Bildschirm – aber bei weitem nicht so viel wie früher: Ich war in der Personalentwicklung eines großen Handelskonzerns tätig und habe u.a. Seminare für Mitarbeitende – vom Lehrling bis zur Führungskraft – in ganz Österreich organisiert und abgehalten. Ich wollte noch mehr raus, um mit Menschen zu arbeiten – deshalb habe ich mich für den Lehrgang bei Freiraum entschieden, bereits mit dem Plan zur Selbständigkeit. Mein Fokus auf Teambuildings für Firmen war für mich von Anfang an klar.

Slackline Informatiker

Seit ich Mama geworden bin, arbeite ich vorwiegend als Co-Trainerin. Das heißt konkret, ich arbeite derzeit mit zwei etablierten Firmen zusammen, die mich tageweise beauftragen. Das ist auch mit meinem Familienalltag mit Kleinkind wunderbar zu vereinbaren, oft sind halbtägige Einsätze dabei. Die Bandbreite reicht dabei von der Betreuung großer Firmenevents mit Erlebnisstationen im Rahmen einer Firmenfeier bis zur intensiven Arbeit mit einzelnen Abteilungen und konkreten Zielsetzungen, wie z.B. einer Verbesserung der Zusammenarbeit von Projektteams.

Ein paar aktuelle Beispiele:

Abschluss-Erlebnistage für Lehrlinge sowie Assessment Center für die Zulassung zur Führungskräfte-Fortbildung für ausgelernte Lehrlinge habe ich ebenso betreut: Die ambitionierten Lehrlinge konnten eineinhalb Tage in kooperativen Übungen und Rollenspielen sowie einer Selbstpräsentation zeigen, dass sie das Zeug zur Chefin oder zum Chef von morgen haben.

Mit ganzen Abteilungen habe ich im vergangenen Sommer Floße und Brücken gebaut, die Zusammenarbeit von Projektteams anhand von z.B. baugleichen Fahrzeugen reflektiert oder sie Teamgefühl im Rahmen von GPS-Touren erfahren lassen.

Daniela Ekl Freiraumakademie 1

Insgesamt nutze ich aus meiner Ausbildung bei Freiraum besonders die diversen Reflexion-Tools und erinnere mich immer wieder gerne an das hilfreiche Feedback der SeminarleiterInnen zurück, um „den Sack zuzumachen“. Dauerbrenner sind die vielfältigen Übungen und Spiele rund um das Thema Kommunikation, wie zum Beispiel „Säuresee“ und „Früchte im Urwald“. Die Slackline kommt leider nur gelegentlich zum Einsatz, da könnten die Firmen meiner Ansicht nach ruhig mutiger werden. Es steckt so viel in den Partnerübungen in geringer Höhe überm Boden. Gerade erst gesehen anhand der Übungen „V“ und „Pull me“ mit einer Gruppe von Informatikern an einem sonnigen Herbsttag. Ja, ich liebe meine Arbeit!

Daniela Ekl, Outdoortrainerin in Wien, www.lel.co.at

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