Ich schiebe die Tastatur beiseite und gehe mal einen Kaffee machen. Den Gedanken, dass es heute schon der vierte ist, schiebe ich beiseite und lasse mich von meinen bisherigen Recherchen im Internet nicht entmutigen. Aber das muss ich mir doch eingestehen: Die Suche nach einer passenden Ausbildung für meine anstehende Bildungskarenz habe ich mir doch leichter vorgestellt, als gedacht.

Die erste Idee war, den Weg zur perfekten Fortbildung über  meine Interessen zu finden. Da ich gerne in der Natur unterwegs bin, habe ich auf einigen Seiten gesucht, die Wandern, Bergsteigen, Geocaching und andere Outdooraktivitäten behandeln. Außerdem suche ich im Weitesten Sinne nach einer Ausbildung im Bereich der Erwachsenenbildung. Daher habe ich auch einige Trainingsfirmen nach Hinweisen durchsucht. Die richtige Idee für meine Bildungskarenz kam dabei aber nicht vor.

Daher nehme ich im zweiten Anlauf diverse Plattformen für Aus- und Weiterbildungen ins Visier und scrolle mich dort durch. Teilweise werden sehr vernünftige Filtermöglichkeiten angeboten, sodass die fast unüberblickbare Menge an Aus- und Weiterbildungsangeboten doch übersichtlich wird und tatsächlich einige passende Kurse aufscheinen. Ich lege mir Lesezeichen für Kurse ab, die nicht nur indoor, sondern auch einmal outdoor und in der Natur stattfinden. So zum Beispiel eine Ausbildung zum Wanderführer, zum Bergwanderführer, zum Outdoortrainer und zum Erlebnispädagogen. Leider sind einige links veraltet und die angebotenen Infoveranstaltungen sind längst vergangen oder die Kurse haben schon begonnen. Ebenso  ist mir aufgefallen, dass einige interessante Kurse dann genau zur selben Zeit starten, was die Auswahl nicht leichter macht.

Als dritten Weg wähle ich dann die Mundpropaganda: Diese wollte ich zwar dieses mal weglassen, aber ich merke, dass ich mich ohne sie wirklich schwer in der Fülle der Angebote orientieren kann. Von den Gesprächen mi Freunden kommen dann noch viele gute Tipps: Ein guter IT Kurs, ein Angebot für Marketing, einiges im naturkundlichen Bereich und wieder die Angebote rund um Erwachsenenbildung und Leiten von Gruppen. Die Idee, im Freundeskreis zu fragen hat aber auch Nachteile: Schnell hört sich alles supertoll an und das Gefühl entstehen, dass man all die schönen Kurse und Weiterbildungen gleichzeitig machen möchte. So viel Zeit ist dann in der Bildungskarenz doch nicht vorhanden.

Letztendlich entscheide ich mich dann für den Lehrgang „Erlebnis Leiten und Führen“, eine Ausbildung für Erlebnispädagogik und Outdoortraining, die vermuten läßt, dass wir viel draußen unterwegs sein werden und ich gleichzeitig viel über das Anleiten von Gruppen lernen werde. Beim nächsten mal würde ich aber mit der Mudporpaganda beginnen und mich von dort weg über eine allgemeine Recherche hin zu den Plattformen vorarbeiten. Aber weiß weiß, wann sich für mich die nächste Gelegenheit bietet, in Bildungskarenz zu gehen.

Bildungskarenz

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