In Deutschland gibt es eine neue Entwicklung, was die Berufsbezeichnung von Erlebnispädagoginnen und Erlebnispädagogen betrifft. Der Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik be hat Kriterien zur Vergabe des Titels Erlebnispädagoge be® / Erlebnispädagogin be® entwickelt und vergibt diesen auf Antrag. Die Berufsbezeichnung ist eine eingetragene Wortmarke/Titel, die auf dem Niveau 6 DQR angesiedelt ist,  welche von Personen beantragt werden kann:

  • Nach Abschluss einer Ausbildung (in Deutschland be-zertifiziert oder zum Beispiel der Lehrgang von Freiraum: Outdoorlehrgang, Lehrgang Erlebnis Leiten und Führen.
  • Berufserfahrung
  • Selbstreflexion und Beratung

Dies soll den langjährig in der Praxis stehenden Erlebnispädagogen*innen ermöglichen ihre Expertise auch nach außen anhand von nachvollziehbaren Qualitätsstandards nachvollziehbar darzustellen.

Die Ausbildung von Freiraum entspricht in den überwiegenden Teilen den nach be-zertifizierten Ausbildungen.  Demnach braucht es nur mehr den Nachweis der Berufserfahrung, Selbstreflexion und Beratung. Das Führen der Wortmarke ist an einer Mitgliedschaft am be gebunden.

Es wurde auch eine 2jährige Übergangsregel geschaffen, in der versucht wurde auch alle „Altspatzen“ zu ermöglichen diese Wortmarke zu führen (ist für die LehrgangsabsolventInnen zumeist nicht so relevant aber trifft viele die VOR den ersten Ausbildungen schon erlebnispädagogisch tätig waren.

Alles wichtige dazu findet ihr unter diesem Link

In Österreich gab es mehrere derartige Ansätze, es kam aber nie so weit, wie es nun der Bundesverband in Deutschlang gebracht hat.

Infogespräch am 19.10 von 17-19h

Wir finden die Entwicklung spannend und laden daher zu einem Infogespräch am 19.10 von 17-19h mit Rainald Baig-Schneider ein, der uns auch auf diese neuen Ansätze aufmerksam gemacht hat.

Wo: Freiraum, Rennweg 79-81, 1030 Wien

Die Veranstaltung ist gegen freie Spende zu besuchen.

Bei diesem Infogespräch werden nicht nur Details zu dem neuen Titel erläutert und die Sinnhaftigkeit für Österreich diskutiert, sondern auch eine Step-by-Step Anleitung für den Prozess der Erlangung des Titels gegeben.

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