Der VAVÖ, der Verband Alpiner Vereine Österreichs bietet eine Reihe von ausgezeichneten Fort- und Weiterbildungen an. Eine davon, die wir sehr empfehlen können, ist die Ausbildung zum Wanderführer oder zur Wanderführerin.

Ausbildung Wanderführer

Das Berufsbild der Wanderführerin oder des Wanderführers hat sich in den letzten Jahren zu einem fundierten Berufsbild gemausert. Die Nachfrage an begleiteten Touren, die nicht zu schwierig sind, steigt, so wie das Wandern selbst immer stärker nachgefragt wird.


Inhalte der Ausbildung

Orientierung

Bei der Orientierung lernen die Teilnehmer den richtigen Umgang mit Karte und Kompass, das Einnorden, den Karten-Geländevergleich und das richtige Interpretieren von Informationen aus der Karte.

Die Höhenlinien sind beispielsweise eine extrem wichtige Informationsquelle für die Bestimmung des eigenen Standortes. Bei der Tourenplanung wird gelernt, wie man eine Marschzeit richtig berechnet und wie man zum Beispiel aus der Karte die Tour beschreiben könnte.

Notfallsituationen

Die Erste Hilfe und der Umgang mit Notfällen im Gelände ist Teil der Ausbildung, sowie auch die Wetterkunde. Dabei werden die wichtigsten Wetterlagen wie die Warmfront, die Kaltfront, das Wärmegewitter, die Frontgewitter, der Föhn oder auch die Inversionswetterlage besprochen.

Wissenswertes

Geländeformen zu benennen und beschreiben zu können und ihre Entsprechung auf der Karte zu erkennen ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Ausbildung. Weiters gibt es naturkundliche, geologische und kulturelle Aspekte, die spannend und interessant sind und die auch an eine wandernde Gruppe weitervermittelt werden können.

Rechtliches

Rechtlichen Themen und der Themenkreis der Leitung und Führung von Gruppen sind ebenfalls Inhalte der Ausbildung zum Wanderführer und verweisen weit in die gruppendynamischen Abläufe hinein.

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogische Ansätze und Haltungen kommen überblicksmäßig vor und geben einen Ausblick auf die vielen Möglichkeiten, wie eine Wanderung mit einer Gruppe gestaltet werden kann.

Was dürfen Wanderführerinnen und Wanderführer?

Das ist Landessache und daher gibt es auch 9 unterschiedliche Regelungen für die gewerbliche Führung von Gruppen in Gelände ohne unmittelbare Absturzgefahr. Auf dieser Seite vom VAVÖ gibt es eine sehr gute Zusammenfassung, was die Berechtigungen in den einzelnen Bundesländern angeht. Während dem Basis- und dem Intensivmodul wird die rechtliche und gewerberechtliche Seite vom führen von Gruppen im Gelände eingehend besprochen.

Das Büro eines Wanderführers

Anerkennung des Bergseminars

Im Rahmen des Lehrgangs Führen und Leiten findet auch ein fünftägiges Bergseminar statt. Dieses wird vom VAVÖ als Basismodul anerkannt. So können Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon während der Ausbildung bei Freiraum direkt im Anschluss beim VAVÖ das Intensivmodel anhängen und so kostengünstig zusätzlich zum/zur WanderführerIn werden.

Winterkurse und andere Vertiefungen werden ebenfalls vom VAVÖ angeboten. Die Kombination aus Erlebnispädagogik und Wanderführung ist in vielerlei Hinsicht sehr tragfähig: Die Bewegung als Gruppe in der Natur ist essenziell für die meisten erlebnispädagogischen Programme und umgekehrt lebt eine Wanderführung auch von einem gut überlegten methodischen und inhaltlichen Aufbau.

Hier kommst du zur Ausbildungsseite des VAVÖ.

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